Willkommen bei Freunden

Wir helfen Menschen, die einen Weg aus der Abhängigkeit suchen, die neu anfangen möchten, die das Alte hinter sich lassen wollen; raus aus Sucht und bisherigen Lebensumständen.

Wir helfen ganz praktisch, bei bürokratischen Hürden und sind auch für Angehörige und Mitbetroffene da.

Wir möchten Glaube, Hoffnung und Liebe von Herzen weitergeben.

Gemeinsam in Herrenberg

Rückblick und Ausblick

Im vergangenen Jahr mussten wir, wie viele andere auf die veränderte Situation reagieren. Es ergaben sich neue Möglichkeiten, mit neuen Initiativen und Trägern. Da ist die evangelische Erwachsenenbildung zu nennen. Die Süddeutsche Gemeinschaft. Der Gabenzaun. Und alles irgendwie vernetzt. Zum Jahresende auch noch eine Veranstaltung mit Vertretern der Stadt, der Diakonie, der Caritas, sowie interessierten und engagierten Menschen aus dem Kreis. Wir freuen uns darüber.

Das Thema Armut ist in Herrenberg angekommen und wird auch in den Zeitungen, dem Gäubote, Böblinger Kreiszeitung, aber auch der Stuttgarter Zeitung und Nachrichten und im Lokalfernsehen reflektiert. Dafür sind wir dankbar. Das Thema Armut wird aber nicht verschwinden. Es wird vielleicht eher verstärkt werden. Armut betrifft jung und alt. Es betrifft jeden einzelnen, auch eine Mittelschicht, die durch steigende Preise, durch Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit und andere Faktoren in die Armut entlassen wird. Wer Arbeit hat, aber keine Rücklagen, der gilt nicht als arm. Das ist aber auch kein Reichtum. Krankheit, Arbeitsplatzverlust und schnell wird man geprüft. Die Wohnung zu teuer, der Lifestyle zu teuer, zu viele Abos, und das, was man im Englischen „denial“, verleugnen nennt. Man will es nicht wahrhaben. Man verdrängt.und dann kann es zu spät sein. Keine Familie, keine Freunde. Riskanter Lebensstil. Veränderung kann sehr schnell gehen, wie wir dieses Jahr erfahren mussten.

Es ist zu bemerken, dass die Pandemie bei manchen Menschen Solidarität erzeugt. Sie helfen einfach. Und wie nötig das ist und noch werden kann kann sich mancher sicher denken.

Kirchliche Träger, Vereine und auch die Stadt werden sicher noch mehr gefordert werden.

Welche Gruppe verdient einen besonderen Fokus? Die Antwort ist ganz klar: Jeder Mensch ist wertvoll.

Wir wünschen allen Lesern ein schönes neues Jahr 2021. Bleiben sie gesund und lassen sich nicht unterkriegen.